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Email für SaaS

Brevo vs Mailchimp: 2026 Vergleich

KriteriumBrevoMailchimp
FokusEuropäischer Anbieter mit DSGVO-UnterlagenMarketing-Automation mit Event-API
PreisbeispielStarter: 9 $ monatlich bei monatlicher Abrechnung, 5.000 E-Mails pro Monat; Einstiegsspeicher für 500 KontakteFree: 0 $ monatlich, bis 250 Kontakte und 500 Sendungen; Standard: ab 20 $ monatlich, 500 Kontakte
Event-FlowsAutomationslimit unterhalb Standard beachtenMehrstufige Event-API-Flows ab Standard

Brevo

Brevo Starter kostet 9 $ pro Monat bei monatlicher Abrechnung für 5.000 E-Mails pro Monat; der Einstieg speichert bis zu 500 Kontakte. Der Tarif begrenzt Automationen auf 2.000 Kontakte und versieht Nachrichten mit einem Brevo-Hinweis. Bei EU-Datenschutzfragen ist ein veröffentlichter Auftragsverarbeitungsvertrag vorhanden. Für Teams mit vielen Lifecycle-Strecken liegt der Prüfpunkt bei Automationsgrenzen und dem Umgang mit Transaktionsversand.

Mailchimp

Mailchimp Standard beginnt bei 20 $ monatlich für 500 Kontakte; die Tarifübersicht nennt fünf Sitze und bis zu zwölfmal so viele monatliche Sendungen wie Kontakte. Event-API-Auslöser für mehrstufige Journeys gibt es ab Standard, während Essentials nur einstufige Abläufe mit diesem Auslöser unterstützt. Damit eignet sich Standard eher, wenn mehrere SaaS-Ereignisse in einer Journey verzweigen sollen.

Integrationen vor dem Start prüfen

Wenn dein SaaS Billing-Ereignisse wie Trial-Ende oder fehlgeschlagene Zahlung auswerten muss, prüfe zuerst, ob dein bestehender Stack diese Ereignisse zuverlässig an Brevo oder Mailchimp übergibt. Dokumentiere dabei Datenfelder, Verzögerungen und Zuständigkeiten.

Alle Vergleiche → SaaS E-Mail-Tools →

Preis-Deep-Dive: Brevo vs. Mailchimp

Brevo orientiert die Auswahl stärker am Versandumfang, Mailchimp führt kontaktbasierte Stufen. Lege deine monatliche Sendemenge, die Zahl gespeicherter Kontakte und benötigte Funktionen nebeneinander. Brevo Starter kostet 9 $ pro Monat bei monatlicher Abrechnung für 5.000 E-Mails; dabei sind im Einstieg bis zu 500 Kontakte gespeichert. Mailchimp Standard startet mit 500 Kontakten bei 20 $ im Monat. Prüfe, welche Grenze dein SaaS zuerst erreicht.

Im Alltag unterscheiden sich die relevanten Grenzen: Brevo begrenzt Automationen unterhalb von Standard auf 2.000 Kontakte und fügt bei Starter einen Anbieterhinweis in den Footer ein. Mailchimp Standard erlaubt fünf Sitze und Event-API-Auslöser für mehrstufige Journeys. Wenn dein Team viele Produktereignisse in einer Strecke verknüpft, zählt diese Workflow-Grenze stärker als ein nomineller Einstiegspreis.

Entscheidungstabelle: Wer sollte was wählen?

SituationEmpfehlungBegründung
Kleine Redaktion, ein NewsletterBrevo bei Versandbudget, Mailchimp bei Journey-BedarfVergleiche zuerst Editor, Kontaktpflege und geplante Versandhäufigkeit. Für eine kleine SaaS-Mailingliste können diese täglichen Abläufe wichtiger sein als komplexe Ereignisketten.
Trials und AbonnementsEvent-Übergabe zuerst klärenPrüfe, ob dein Abrechnungssystem Statuswechsel als Ereignisse an die gewählte Plattform senden kann und ob diese Ereignisse im richtigen Kontaktprofil landen.
Zahlungs- und ZugangsmeldungenZustellpfad getrennt bewertenKontrolliere, welche Nachricht bei Ausfällen Vorrang hat, wie sie protokolliert wird und ob Marketing-Abmeldungen den Empfang nötiger Kontomeldungen beeinflussen.
Viele Kontakte, wenige Lifecycle-MailsSendemenge und Kontaktstufe getrennt vergleichenBrevos Auswahl richtet sich am Versandvolumen aus; bei Mailchimp bestimmt vor allem die Größe der Zielgruppe die Preisstufe. Miss deshalb beide Modelle an deiner aktiven Audience.
Wechsel mit laufendem GeschäftSchrittweise migrierenPlane den Umstieg entlang deiner aktiven Journeys: erst Felder und Einwilligungen übertragen, dann eine Strecke auf Mailchimp spiegeln und erst nach dem Abgleich den alten Versand stoppen.

Entscheidung für deinen SaaS-Lifecycle

1. Ordne deine Nachrichten ein. Trenne Produkt-Onboarding, Nutzungsimpulse und Abrechnungsbenachrichtigungen. Welche Kategorien im Tool entstehen dürfen, hängt auch von Einwilligung und Versandregeln ab.

2. Prüfe den Weg der Events. Schicke ein Testereignis aus deinem Abrechnungssystem an die geplante Automation. Halte fest, ob das Ereignis direkt ankommt oder ob ein eigener Integrationsdienst Felder und Status übersetzen muss.

3. Rechne mit echten Zahlen. Lege die Zahl aktiver SaaS-Kontakte neben die monatlichen Sendungen und notiere, welche Ereignisse eine Mail auslösen. So kannst du Brevos volumenbezogene Auswahl und Mailchimps kontaktbasierte Stufen an deinem echten Versandmuster messen.

4. Starte mit einer begrenzten Strecke. Richte eine Onboarding-Mail für eine kleine interne Zielgruppe ein und prüfe Datenmapping, Abmeldung und Ereignisprotokoll. Danach kannst du die zweite Plattform anhand desselben Ablaufs beurteilen. Weiterführend: SaaS E-Mail-Tools, Tool-Eintrag, alle Vergleiche.

Häufige Fragen: Brevo vs. Mailchimp

Für wen ist Brevo die bessere Wahl als Mailchimp?

Brevo ist naheliegend, wenn du das Versandvolumen unabhängig von der Kontaktzahl planen willst und mit den Automationsgrenzen des gewählten Tarifs auskommst. Mailchimp passt eher, wenn du die dokumentierten Event-Trigger und mehrstufigen Journeys für Produktabläufe brauchst.

Wie bindest du Trial- und Zahlungsereignisse an?

Prüfe in beiden Systemen, welche Ereignisquelle verfügbar ist, welche Kontaktkennung sie erwartet und ob der gewählte Tarif mehrstufige Abläufe mit diesen Auslösern zulässt. Ein kleiner End-to-End-Ablauf deckt fehlende Felder früh auf.

Wie unterscheiden sich die Preismodelle von Brevo und Mailchimp?

Brevo Starter kostet 9 $ pro Monat bei monatlicher Abrechnung für 5.000 E-Mails im Monat; der Einstieg speichert bis zu 500 Kontakte. Mailchimp Standard startet bei 20 $ im Monat für 500 Kontakte. Vergleiche beide Preise mit deiner Kontaktzahl und dem geplanten Sendevolumen.

Wie aufwendig ist der Wechsel zwischen Brevo und Mailchimp?

Für die Migration gleiche zuerst Feldnamen, Tags und Sperrlisten ab. Richte SPF, DKIM und DMARC für die Versanddomain des Ziels ein, übertrage eine zentrale Journey und führe beide Systeme kurz parallel, bevor du den alten Ablauf deaktivierst.

Kann ich transaktionale und Marketing-E-Mails in einem Tool vereinen?

Ob beide Nachrichtentypen an einem Ort laufen sollten, hängt von Zustellanforderungen und Fehlerbehandlung ab. Prüfe, ob Rechnungs- und Zugangsmails priorisiert werden können und ob Marketing-Abmeldungen den Betriebsversand unberührt lassen.

Umsetzung für deine SaaS-Strecken

Der Vergleich wird greifbar, wenn du eine konkrete SaaS-Strecke als Arbeitsprobe nimmst. Zeichne zuerst den Weg eines einzelnen Produkt- oder Zahlungsereignisses bis zur versendeten Nachricht auf. So erkennst du, an welcher Stelle Daten umgewandelt werden müssen.

Beginne mit einer konkreten Inventur: Exportiere Kontakte samt Einwilligungsstatus, liste die auslösenden Produkt- und Zahlungsereignisse auf und markiere jede Nachricht, die zwingend weiterlaufen muss.

Erfasse vor dem Brevo-gegen-Mailchimp-Vergleich aktuelle Listen, wichtigste Automationen, Versandvolumen und die Billing-Events aus Stripe, Paddle oder Lemon Squeezy.

Einwilligungen prüfen

Bewahre Einwilligungszeitpunkt, Erhebungsquelle und erlaubten Zweck zusammen mit dem Kontakt auf. Beim Export muss außerdem ein bereits abgemeldeter Empfänger im Zielsystem gesperrt bleiben.

Sortiere Nachrichten nach ihrer Aufgabe. Passwort-Resets und Rechnungsbelege gehören in einen verlässlichen Transaktionspfad; Onboarding und Nutzungshinweise können als Marketing-Automationen laufen, sofern Einwilligung und Zweck passen.

Trenne transaktionale und Marketing-E-Mails auf eigene Absenderwege — ob du bei Brevo bleibst oder zu Mailchimp wechselst — damit kritische Nachrichten immer ankommen.

Eine Kernstrecke abgrenzen

Übertrage zunächst nur eine Willkommensstrecke mit einem klaren Startsignal und einem definierten Ende. So lassen sich Auslösung, Personalisierung und Abmeldung prüfen, ohne mehrere Abläufe gleichzeitig zu verändern.

Wirkung messen

Miss für diese Strecke, ob der vorgesehene Kontakt das Ziel erreicht und ob unerwünschte Wiederholungen auftreten. Öffnungswerte allein erklären nicht, ob ein SaaS-Nutzer den nächsten Produktschritt geschafft hat.

Preise gegenprüfen

Vergleiche den erwarteten Kontaktbestand und die monatliche Sendemenge mit den gebuchten Preisstufen. Ergänze die Kosten für Funktionen, die dein Ablauf tatsächlich benötigt.

Quartalsweise aufräumen

Entferne inaktive Kontakte aus Brevo bzw. Mailchimp, pausiere schwache Sequenzen und dokumentiere Learnings für das nächste Quartal.

Datenmodell dokumentieren

Notiere, welche Produktkennungen, Statuswerte und Zeitstempel jede Automation benötigt. Ein gemeinsames Schema verhindert, dass ein Upgrade in einer Plattform anders benannt ist als im Abrechnungssystem.

Ein möglicher Einführungsplan über vier Wochen

Woche Fokus Ergebnis
Woche 1 Technik und Einwilligungen (Brevo/Mailchimp-Konten) Versand authentifiziert, Listen aus beiden Tools bereinigt
Woche 2 Kernsequenz in Brevo und Mailchimp Willkommens- und Trial-Sequenz in beiden Tools live
Woche 3 Billing-Anbindung gegen Brevo/Mailchimp getestet Billing-Events aus Stripe, Paddle oder Lemon Squeezy als Trigger gegengeprüft
Woche 4 Messung und Brevo-gegen-Mailchimp-Entscheidung Umsatzwirkung je Tool belegt, nächste Schritte fixiert

Gleiche daher vor der Entscheidung zwischen Brevo und Mailchimp die offiziellen Preisübersichten beider Anbieter mit deinem Volumen ab. Weitere Seiten zur Auswahl und Nutzung von E-Mail-Software: alle Vergleiche, alle Artikel, SaaS E-Mail-Tools, Sequenzy Review, Onboarding, Zustellbarkeit.