GetResponse vs Mailchimp: Vergleich 2026
TL;DR
GetResponse passt, wenn dein SaaS-Team Kampagnen mit Landingpages und Webinaren verbinden will; Mailchimp eignet sich für Teams, die Newsletter und verbreitete Marketing-Abläufe priorisieren. Entscheide anhand deiner Kontakte, Kanäle und tatsächlich benötigten Automationen.
| Kriterium | GetResponse | Mailchimp |
|---|---|---|
| Fokus | E-Mail mit Landingpages und Webinaren | Newsletter und Kampagnen |
| Preisbeispiel | Starter: 19 $ monatlich oder 15,58 $ pro Monat bei jährlicher Abrechnung, 1.000 Kontakte | Essentials: 13 $ monatlich, 500 Kontakte |
| Am ehesten geeignet für | Teams mit Landingpages und Webinaren | Teams mit Newsletter-Fokus |
GetResponse
Verbindet E-Mail-Kampagnen mit Landingpages und Webinaren. Starter für 1.000 Kontakte kostet 19 $ monatlich oder 15,58 $ pro Monat bei jährlicher Abrechnung.
Mailchimp
Bietet Newsletter- und Kampagnenfunktionen. Wähle die passende Stufe anhand deiner Kontaktzahl auf der Preisseite.
Preis-Deep-Dive: GetResponse vs. Mailchimp
Bei einem knappen SaaS-Marketingbudget sollte dein Team zuerst aktive Kontakte und den geplanten Versandumfang zusammentragen. Erst mit diesen beiden Größen wird sichtbar, welche Tarifgrenze für GetResponse oder Mailchimp überhaupt relevant ist.
Berücksichtige außerdem Rollen im Team, Freigabeschritte und die Frage, ob Produktdaten regelmäßig mit den Empfängerprofilen abgeglichen werden.
Umzug zwischen GetResponse und Mailchimp vorbereiten
Bevor du einen laufenden Verteiler überträgst, exportiere Kontakte zusammen mit Quelle, Einwilligungsstatus und den für die Ansprache nötigen Segmentfeldern. Prüfe Stichproben aus den wichtigsten Gruppen, damit du erkennst, ob Tags und benutzerdefinierte Felder im Zielformat erhalten bleiben. Abgemeldete oder unzustellbare Adressen gehören nicht erneut in eine Kampagne. Halte außerdem fest, welche GetResponse-Automationen in Mailchimp neu aufgebaut werden müssen und welche Nachrichten für den Übergangszeitraum weiterlaufen. Ein kleiner, klar abgegrenzter Versand hilft deinem Team, Absenderauthentifizierung, Links und Abmeldungen zu kontrollieren, ehe weitere Kontakte folgen.
Die Arbeitsabläufe unterscheiden sich auch bei der Zusammenarbeit: Wenn dein Team Webinare und Landingpages direkt mit einer Kampagne verknüpft, prüfe den gesamten Prozess in GetResponse vom Formular bis zur Nachfassmail. Wenn du vor allem Newsletter redigierst, teste in Mailchimp den Weg von Entwurf und Freigabe bis zur geplanten Aussendung. Nimm dafür einen tatsächlichen SaaS-Anwendungsfall, etwa eine Produktankündigung an eine ausgewählte Kundengruppe, und dokumentiere, welche Schritte ohne zusätzliche Tabellen oder manuelle Übergaben funktionieren.
Ein passender Pilot für dein SaaS-Team
Wähle eine Nachricht, die ohnehin ansteht, statt für den Vergleich eine künstliche Kampagne zu erfinden. Lege Empfängergruppe, Absender, Freigabe und gewünschte Aktion schriftlich fest. In GetResponse kannst du dabei prüfen, ob Landingpage oder Webinar Teil des Ablaufs sein sollen; in Mailchimp schaust du darauf, wie Segment und Kampagnenentwurf zusammenwirken. Bitte eine Kollegin oder einen Kollegen, die Nachricht vor dem Versand zu kontrollieren. Nach dem Versand wertest du Klicks und Abmeldungen im Kontext der angesprochenen Gruppe aus. Das gibt dir eine konkrete Grundlage für die Wahl, ohne die Ergebnisse einer einzelnen Kampagne als allgemeine Leistungszusage zu behandeln.
Prüfe, ob die Abrechnung inaktive Kontakte einschließt, welche Versandlimits gelten und welche Automationsfunktionen in der gewählten Stufe enthalten sind. Berücksichtige zudem, ob ein separater Dienst für Transaktionsnachrichten nötig ist.
Entscheidungstabelle: Wer sollte was wählen?
| Situation | Empfehlung | Begründung |
|---|---|---|
| Regelmäßige Newsletter | Vergleiche beide Editoren | Erstelle einen Musterentwurf und prüfe, ob Freigabe, Vorschau und Segmentauswahl in den Redaktionsablauf deines Teams passen. |
| SaaS mit Testphase und Abo | Events im eigenen CRM abbilden | Prüfe, ob Änderungen an Tarif oder Zahlungsstatus zuverlässig an die gewählte Versandplattform übergeben werden können. |
| Produktmeldungen neben Kampagnen | Versandwege getrennt planen | Kläre, ob operative Nachrichten einen getrennten Absender und eine ergänzende Versandlösung benötigen. |
| Viele gespeicherte, selten angeschriebene Kontakte | Abrechnungsregeln vergleichen | Ermittle, ob archivierte oder nicht abonnierte Datensätze für deine gewählte Tarifstufe eine Rolle spielen. |
| Umzug während des Betriebs | Testgruppe zuerst umstellen | Beginne mit einem überschaubaren Segment und prüfe Zustellung, Abmeldungen und Synchronisierung, bevor du weitere Kontakte übernimmst. |
So triffst du die Entscheidung in der Praxis
1. Inventarisiere deine Kampagnen. Notiere, wer Inhalte erstellt, wer sie freigibt und welche Empfängergruppen regelmäßig angeschrieben werden. Vergleiche anschließend, wie GetResponse und Mailchimp diese Abfolge unterstützen.
2. Zeichne die Übergaben ein. Verfolge vom Zahlungsanbieter bis zum E-Mail-Programm, wie ein Upgrade, eine Kündigung oder eine fehlgeschlagene Abbuchung übermittelt wird. Frage bei GetResponse und Mailchimp nach, welche Verbindung dein Team dafür einrichten und überwachen muss.
3. Vergleiche passende Tarifstufen. Berücksichtige Kontakte, monatliche Aussendungen und Funktionen, die dein Team wirklich einsetzen wird. GetResponse nennt den Starter-Tarif mit 1.000 Kontakten für 19 $ monatlich oder 15,58 $ pro Monat bei jährlicher Abrechnung. Prüfe für Mailchimp die passende Stufe direkt auf der Preisseite.
4. Prüfe eine Beispielkampagne. Kontrolliere in beiden Editoren Vorschau, Freigabe und Abmeldung. Weitere Themen: alle Vergleiche und SaaS E-Mail-Tools.
Häufige Fragen: GetResponse vs. Mailchimp
Welche Teams sollten GetResponse und Mailchimp vergleichen?
GetResponse passt zu Teams, die Kampagnen mit Landingpages und Webinaren planen. Mailchimp ist eine Option für Teams, deren Schwerpunkt auf Newsletter und Marketing-Abläufen liegt.
Wie bewerte ich Automationen für SaaS?
Prüfe für beide Werkzeuge, welche Ereignisse aus deinem Produkt oder Zahlungssystem eine Nachricht auslösen können und welche Verbindungen dafür nötig sind.
Wie vergleiche ich die Preise?
Berücksichtige Kontaktzahl, Aussendungen und benötigte Funktionen. GetResponse nennt Starter für 1.000 Kontakte zu 19 $ monatlich oder 15,58 $ pro Monat bei jährlicher Abrechnung; Mailchimp zeigt seine aktuellen Tarifstufen auf der Preisseite.
Wie aufwendig ist der Wechsel zwischen GetResponse und Mailchimp?
Plane Datenexport, Einwilligungsnachweise, Absenderauthentifizierung und einen kontrollierten Parallelbetrieb ein. Prüfe außerdem, ob Segmente und Automationen im Zielsystem dieselbe Aufgabe erfüllen.
Kann ich transaktionale und Marketing-E-Mails in einem Tool vereinen?
Vergleiche, ob die benötigten Nachrichtentypen unterstützt werden und ob sich Absender, Einwilligungen und Versandwege passend trennen lassen.
Prüfpunkte für die Umstellung
Diese Vertiefung überträgt den GetResponse-gegen-Mailchimp-Vergleich Schritt für Schritt in deinen SaaS-Alltag. Nutze die Liste, um Kampagnen, Berechtigungen und technische Voraussetzungen deines Teams vor einer Umstellung zu erfassen.
Bestandsaufnahme
Erstelle für den Vergleich eine Übersicht deiner aktiven Segmente, geplanten Kampagnen und der Personen, die Inhalte verfassen oder freigeben.
Einwilligungen prüfen
Führe für importierte Adressen Quelle, Einwilligungszeitpunkt und Status mit; ein Abmeldesignal muss in beiden Systemen dieselbe Zielgruppe sperren.
Versand sauber trennen
Lege getrennte Absender und klar erkennbare Stream-Namen für Produktnachrichten und Kampagnen an, damit operative Meldungen nicht mit Werbeversand vermischt werden.
Eine Sequenz perfektionieren
Konfiguriere zunächst eine Willkommensnachricht, die bei beiden Anbietern denselben Empfängerkreis und dieselben Ausschlussregeln verwendet.
Wirkung messen
Vergleiche Aktivierung, Trial-zu-paid-Quote und Umsatz je Sequenz — in GetResponse wie in Mailchimp — statt nur Öffnungsraten zu betrachten.
Tarifumfang notieren
Halte Kontaktzahl, Versandrhythmus und benötigte Funktionen fest, damit beide Anbieter anhand desselben Nutzungsszenarios verglichen werden.
Quartalsweise aufräumen
Entferne inaktive Kontakte aus GetResponse bzw. Mailchimp, pausiere schwache Sequenzen und dokumentiere Learnings für das nächste Quartal.
Skalierung vorbereiten
Halte im Team-Wörterbuch fest, welche Produktaktionen Zielgruppen in GetResponse oder Mailchimp aktualisieren und nach welchem Schema Segmente und Kampagnen benannt werden.
Vier Wochen bis zur belastbaren Auswahl
| Woche | Fokus | Ergebnis |
|---|---|---|
| Woche 1 | Technik und Einwilligungen (GetResponse/Mailchimp-Konten) | Versand authentifiziert, Listen aus beiden Tools bereinigt |
| Woche 2 | Kernsequenz in GetResponse und Mailchimp | Willkommens- und Trial-Sequenz in beiden Tools live |
| Woche 3 | Billing-Anbindung gegen GetResponse/Mailchimp getestet | Billing-Events aus Stripe, Paddle oder Lemon Squeezy als Trigger gegengeprüft |
| Woche 4 | Messung und GetResponse-gegen-Mailchimp-Entscheidung | Umsatzwirkung je Tool belegt, nächste Schritte fixiert |
Öffne vor der Tarifwahl die Preisübersichten beider Anbieter und ordne deine Kontaktzahl den dort beschriebenen Stufen zu. Weiterführend (GetResponse vs Mailchimp): Zustellbarkeit, alle Vergleiche, alle Artikel, SaaS E-Mail-Tools, Sequenzy Review, Onboarding.