HubSpot vs ActiveCampaign: Vergleich 2026
TL;DR
HubSpot eignet sich für Teams, die CRM-Daten und Marketing in einer Plattform verwalten möchten. ActiveCampaign stellt Marketing-Automationen in den Mittelpunkt. Entscheide nach dem benötigten Funktionsumfang und den Gesamtkosten für dein SaaS-Team.
| Kriterium | HubSpot | ActiveCampaign |
|---|---|---|
| Fokus | CRM und Marketing | Marketing-Automation |
| Preisbeispiel | Starter: 7 $ pro Sitz | Starter: 15 $ pro Monat bei jährlicher Abrechnung, 1.000 Kontakte |
| Geeignet für | Gemeinsame Kundenansicht | Automatisierte Kampagnenabläufe |
HubSpot
Verbindet CRM-Datensätze mit Marketingfunktionen. Starter kostet 7 $ pro Sitz. Berücksichtige bei mehreren Teammitgliedern die Sitzanzahl.
ActiveCampaign
Richtet sich an Teams mit Schwerpunkt Marketing-Automation. Starter kostet für 1.000 Kontakte 15 $ pro Monat bei jährlicher Abrechnung.
Beziehe in deine Planung ein, wer Kontakte pflegt, welche Teams auf CRM-Notizen zugreifen und wer Automationen freigibt. Ein gemeinsames Datenmodell kann Abstimmungen erleichtern, während ein fokussierter Kampagnenablauf weniger Funktionen voraussetzt. Halte fest, welche dieser Anforderungen bei euch tatsächlich bestehen.
Preis-Deep-Dive: HubSpot vs. ActiveCampaign
Vergleiche zuerst ein konkretes Teamsetup statt einzelner Einstiegspreise. HubSpot Starter wird pro Sitz berechnet; ActiveCampaign Starter orientiert sich an der Kontaktzahl und ist für 1.000 Kontakte mit jährlicher Abrechnung ausgewiesen. Mehr Teammitglieder oder ein wachsender Verteiler verändern daher die Rechnung auf unterschiedliche Weise. Lege fest, welche Personen Zugriff brauchen und welche Kontakte aktiv bleiben sollen.
Für den Kostenvergleich zählt, wie dein Team Kontakte und Funktionen tatsächlich nutzt. Stelle deine aktive Kontaktzahl den Tarifgrenzen gegenüber und notiere, welche Automationen im Alltag gebraucht werden.
Prüfe, ob inaktive Kontakte in die Abrechnung eingehen, welche Versandlimits gelten und welche Automation in der gewählten Stufe enthalten ist. Ermittle außerdem, ob Produktmeldungen einen separaten Versanddienst benötigen.
Entscheidungstabelle: Wer sollte was wählen?
| Situation | Empfehlung | Begründung |
|---|---|---|
| Marketingteam mit CRM-Bedarf | HubSpot prüfen | Bewerte, ob gemeinsame Kontaktdaten und Vertriebsprozesse für dein Team wichtiger sind als ein fokussierter Automationsablauf. |
| Aboereignisse als Auslöser | Integrationen vergleichen | Prüfe, wie Tarifänderungen und Kündigungen aus dem Abrechnungssystem in Kontaktfelder oder Automationen gelangen. |
| Produktmeldungen neben Kampagnen | Versandwege getrennt planen | Prüfe, ob operative Nachrichten einen eigenen Absender und eine ergänzende Versandlösung benötigen. |
| Viele Kontakte, wenige Kampagnen | Kontaktregeln vergleichen | Ermittle, wie ungenutzte Datensätze oder archivierte Kontakte in der jeweiligen Tarifstufe behandelt werden. |
| Umstellung im laufenden Betrieb | Mit Teilsegment starten | Übertrage zuerst eine kleine Zielgruppe und prüfe, ob Einwilligungen und Kontaktfelder korrekt übernommen wurden. |
So triffst du die Entscheidung in der Praxis
1. Beschreibe den Arbeitsablauf. Entscheide, ob dein Team CRM-Daten für Vertrieb und Marketing gemeinsam nutzt oder vor allem Kampagnenabläufe automatisiert. Lege diese Priorität vor dem Vergleich fest.
2. Zeichne Datenwege nach. Verfolge, wie ein Tarifwechsel oder eine Kündigung aus deinem Abrechnungssystem zu einem Kontaktmerkmal wird. Kläre, welche Integration dein Team betreiben muss und wie Fehler sichtbar werden.
3. Setze einen Kostenrahmen. Verwende dieselbe Kontaktzahl, dieselbe Zahl an Teamzugängen und dieselben benötigten Funktionen für beide Angebote. So kannst du Tarifkosten samt möglicher Zusatzmodule nachvollziehen.
4. Prüfe einen konkreten Ablauf. Vergleiche in einem Muster die Freigabe, Zielgruppenauswahl und Abmeldung. Weitere Informationen findest du unter SaaS E-Mail-Tools und alle Vergleiche.
Welche Teamgröße passt zu welchem Aufbau?
Bei HubSpot solltest du zuerst bestimmen, welche Personen tatsächlich mit den gemeinsamen CRM-Datensätzen arbeiten. Ein kleines SaaS-Team, in dem Vertrieb und Marketing dieselben Unternehmen betreuen, kann von einer zentralen Kontaktansicht profitieren. Lege dafür Rollen fest: Wer darf Eigenschaften ändern, wer erhält Aufgaben aus dem Vertrieb und wer veröffentlicht Kampagnen? So erkennst du früh, ob die CRM-Seite des Systems im Alltag gebraucht wird oder hauptsächlich zusätzlichen Pflegeaufwand schafft.
ActiveCampaign lässt sich anhand eines anderen Ablaufs beurteilen: Welche Signale gruppieren Interessenten, welche Bedingungen führen zu einer Nachricht und wer kontrolliert die Automationen? Ein kleines Lifecycle-Team kann einen bestehenden Prozess wie Anmeldung, Onboarding-Erinnerung und Abmeldung als Beispiel nehmen. Notiere, welche Kontaktinformationen manuell ergänzt werden und an welcher Stelle eine Kollegin oder ein Kollege die Strecke prüft. Damit wird sichtbar, ob Marketing-Automation im Mittelpunkt steht oder die Verbindung zu Vertriebsdaten wichtiger ist.
Von ActiveCampaign zu HubSpot wechseln
Vor dem Import solltest du entscheiden, welche Felder in HubSpot zu Kontakten, Unternehmen oder Aktivitäten gehören. Exportiere nur Daten, die für Marketing oder Vertrieb weiter gebraucht werden, und ordne vorhandene Listen den entsprechenden Segmenten zu. Prüfe die Einwilligungsnachweise und Abmeldestatus, bevor ein Datensatz wieder in eine Aussendung gelangt. Danach legst du eine zentrale Version der wichtigsten Automation an und lässt Verantwortliche aus beiden Teams einen vollständigen Kontaktverlauf kontrollieren. Diese Vorbereitung macht doppelte Datensätze und fehlende Zuständigkeiten leichter erkennbar.
Häufige Fragen: HubSpot vs. ActiveCampaign
Worin unterscheiden sich HubSpot und ActiveCampaign?
HubSpot ist eine Option, wenn Marketing und CRM-Datensätze eng zusammenarbeiten sollen. ActiveCampaign kann besser passen, wenn dein Hauptbedarf in der Gestaltung automatisierter Kampagnen liegt.
Wie prüfe ich Automationen für SaaS-Abläufe?
Prüfe, welche Produkt- oder Zahlungsereignisse Automationen auslösen können und ob dafür eine Integration oder ein eigenes Kontaktfeld gepflegt werden muss.
Wie unterscheiden sich die Preismodelle von HubSpot und ActiveCampaign?
Vergleiche, wie Kontaktzahl, Teamzugänge und benötigte Funktionen die Tarifwahl beeinflussen. Berücksichtige bei ActiveCampaign den Starter-Tarif für 1.000 Kontakte zu 15 $ pro Monat bei jährlicher Abrechnung.
Wie aufwendig ist der Wechsel zwischen HubSpot und ActiveCampaign?
Exportiere Kontakte mit Einwilligungsstatus, ordne bestehende Segmente neu zu und richte SPF, DKIM sowie DMARC für den Absender ein. Ein begrenzter Parallelbetrieb macht Synchronisationsfehler vor dem vollständigen Wechsel sichtbar.
Kann ich transaktionale und Marketing-E-Mails in einem Tool vereinen?
Prüfe, ob die benötigten Produkt- und Marketingnachrichten getrennte Absender und passende Versandwege erhalten können.
Arbeitsplan für den Plattformwechsel
Diese Vertiefung überträgt den HubSpot-gegen-ActiveCampaign-Vergleich Schritt für Schritt in deinen SaaS-Alltag. Nutze die folgenden Prüfpunkte, um Teamabläufe, Daten und Tarifbedarf der beiden Systeme einander gegenüberzustellen.
Bestandsaufnahme
Liste aktive Zielgruppen, zentrale Automationen, monatliches Volumen und die Personen auf, die Kampagnen pflegen oder freigeben.
Einwilligungen prüfen
Übernimm nur Kontakte mit dokumentierter Einwilligung und prüfe, ob eine Abmeldung im Quellsystem auch im Zielsystem zuverlässig berücksichtigt wird.
Versand sauber trennen
Lege für Produktmeldungen und Kampagnen getrennte Absender fest und dokumentiere, welches Team Zustellprobleme für jeden Versandweg bearbeitet.
Eine Sequenz perfektionieren
Richte einen einfachen Ablauf für neue Testkonten ein und kontrolliere, ob Einschlussregeln, Nachrichteninhalt und Abmeldung korrekt funktionieren.
Wirkung messen
Miss pro Kampagne Anmeldungen, Klicks und Abmeldungen und ordne die Ergebnisse dem jeweiligen Segment zu.
Preise gegenprüfen
Verwende dieselben Annahmen zu Teamzugängen, Empfängern und Funktionen, wenn du die monatlichen Kosten beider Setups gegenüberstellst.
Quartalsweise aufräumen
Entferne inaktive Kontakte aus HubSpot bzw. ActiveCampaign, pausiere schwache Sequenzen und dokumentiere Learnings für das nächste Quartal.
Skalierung vorbereiten
Vereinheitliche die Namen für Lifecycle-Stufen und Empfängergruppen, damit CRM- und Marketingteam dieselben Begriffe verwenden.
Vier Etappen für die Einführung
| Woche | Fokus | Ergebnis |
|---|---|---|
| Woche 1 | Technik und Einwilligungen (HubSpot/ActiveCampaign-Konten) | Versand authentifiziert, Listen aus beiden Tools bereinigt |
| Woche 2 | Kernsequenz in HubSpot und ActiveCampaign | Willkommens- und Trial-Sequenz in beiden Tools live |
| Woche 3 | Billing-Anbindung gegen HubSpot/ActiveCampaign getestet | Billing-Events aus Stripe, Paddle oder Lemon Squeezy als Trigger gegengeprüft |
| Woche 4 | Messung und HubSpot-gegen-ActiveCampaign-Entscheidung | Umsatzwirkung je Tool belegt, nächste Schritte fixiert |
Gleiche daher vor der Entscheidung zwischen HubSpot und ActiveCampaign die offiziellen Preisübersichten beider Anbieter mit deinem Volumen ab. Weiterführend (HubSpot vs ActiveCampaign): alle Artikel, SaaS E-Mail-Tools, Sequenzy Review, Onboarding, Zustellbarkeit, alle Vergleiche.